Trauerschnäpper

Über den Trauerschnäpper freuen wir uns ganz besonders, er ist zwar bereits in den Vorjahren immer mal gesehen, zeigt sich ansonsten aber selten. Hin und wieder kommt er gegen Abend zur Vogeltränke, nimmt ein wenig Wasser und ist wieder verschwunden. Fotos haben daher eher Seltenheitswert. Der Trauerschnäpper ist ein Höhlenbrüter, hat aber oft den Meisen gegenüber das Nachsehen, da er erst im April aus Afrika zurückkehrt. Neben den angebotenen Nistkästen baut der Trauerschnäpper aber auch in Baumhöhlen. Ein Männchen hat oft zwei Brutreviere und somit ordentlich zu tun, wenn er sich um zwei Bruten kümmern muss.

 

Der Trauerschnäpper hat eine Größe von 22 - 24 cm und legt zwischen 4 - 8 Eier, einmal im Jahr.

Petra Hörmann

Wir müssen die Natur nicht als unseren Feind betrachten, den es zu beherrschen und zu überwinden gilt, sondern wieder lernen, mit der Natur zu kooperieren. Sie hat eine viereinhalb Milliarden lange Erfahrung, unsere ist wesentlich kürzer.                                                
                                                            
H.-P. Dürr