Fichtenkreuzschnabel

Der Fichtenkreuzschnabel ist für mich neben dem Kernbeißer eines unserer seltensten Vögel im Garten. Kaum da, ist er auch wieder weg. Vorsichtig und sehr scheu konnten wir sie bisher meist nur in Baumkronen oder ganz kurz bei der Aufnahme von Wasser am Brunnen beobachten. Umso mehr freut es uns, dass nun die ganze Familie zum Stelldichein erschienen ist. Der Fichtenkreuzschnabel ist zwischen 15 – 17 cm, sein Schnabel so geschaffen, dass er hervorragend die Samen der Nadelbäume aus den Zapfen picken kann. Sein Nest findet man in schwindelnden Höhen, bevorzugt in Nadelbäumen, das Gelege besteht aus 2 bis 4 Eiern.

Petra Hörmann

Wir müssen die Natur nicht als unseren Feind betrachten, den es zu beherrschen und zu überwinden gilt, sondern wieder lernen, mit der Natur zu kooperieren. Sie hat eine viereinhalb Milliarden lange Erfahrung, unsere ist wesentlich kürzer.                                                
                                                            
H.-P. Dürr